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Laufende Studie


"Studie zur Evaluation der Lebensqualität und Liegedauer durch Aufklärung"
(Kurz: STELLA)

Patienten mit einer erstmaligen Stomaanlage haben aufgrund verschiedener Faktoren einen sehr hohen Beratungsbedarf.

Neben dem Verlust der Kontinenz und einer veränderten Körperwahrnehmung, spielen der pflegerische Umgang  mit dem Stoma und das Handeln bei Auftreten möglicher Komplikationen eine bedeutende Rolle in dem Alltag der Patienten.

In dieser Studie geht es um die Bewertung der Lebensqualität, Liegedauer und Komplikationsraten von Patienten mit einem Enterostoma mit spezieller präoperativer Aufklärung und Schulung durch qualifizierte Stomafachkräfte im Vergleich zu standardisierter präoperativer Aufklärung.
Basierend auf der Hypothese, dass eine zusätzliche prä- und postoperative Betreuung durch Stomatherapeuten zu einem besseren Ergebnis bezüglich der Patientenversorgung führt. Primäres Studienziel ist die Messung der Lebensqualität, welche anhand standardisierter Fragebögen zu verschiedenen Zeitpunkten in einem Zeitraum von etwa 4 Wochen ermittelt wird.

Zu den sekundären Studienzielen gehören die Erfassung von Krankenhausverweildauer, Stomakomplikationen, Problemen mit der Stomapflege, die Evaluation der Patientenaufklärung sowie die Auswertung der Patientenzufriedenheit.

Die präoperative Aufklärung und Stomamarkierung erfolgt nach dem "Nordwest-Konzept", welches speziell in der Klinik entwickelt wurde. Inhaltlich umfasst es Themen wie:

  • Erklärung der geplanten Stomaanlage
  • Stomamarkierung
  • Versorgungsmaterialien
  • mögliche Stomakomplikationen
  • Verweis auf Selbsthilfegruppen
  • Ernährungsthemen
  • Partnerschaft, Familie
  • Nachstationäre Versorgung (HomeCare Unternehmen)
  • Rehabilitation

Ziel ist neben der Vermittlung von Selbstversorgungskompetenz der Patienten, eine Verweildauerverkürzung der akutstationären Betreuung.

Weitere Ansprechpartner finden Sie unter folgendem Link des Krankenhaus Nordwest in Frankfurt.